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Zur Streitkultur in den sogenannten „sozialen Medien“

By 16. Februar 2021 No Comments

Es ist wieder so weit: Wahlen stehen bevor, und das spiegelt sich auch in den sogenannten „sozialen Medien“ wider. Wählervereinigungen kommen und gehen, neue stellen sich vor und profilieren sich im kommunalpolitischen Spektrum. Die bestehenden Parteien versuchen, ihre Sicht dagegen zu stellen. Das ist gut und richtig so. Demokratie braucht Vielfalt und inhaltliche Diskussionen.

Es lässt sich aber beobachten, dass zunehmend – besonders aus der rechtsextremen Ecke – dort reingerufen wird. Kommentare lauten dann z.B. „wählt die Partei XY dann gibts Weltuntergang“ und noch weit üblere, die ich nicht wiedergeben möchte. Es wird überhaupt nicht inhaltlich argumentiert, sondern nur gepöbelt und gehetzt. Es werden Verunglimpfungen eingestreut in der Hoffnung, dass bei den Leser*innen etwas hängen bleiben werde.

Ich meine: Hass ist keine Meinung. Weder werde ich auf solche Einlassungen reagieren, noch werde ich diese durch Weiterverbreitung aufwerten. Meine Bitte an alle Freigerichter*innen: blockiert diese Leute einfach. Ihr wisst wen ich meine.

Viele Grüße, euer
Achim Kreis