Aus dem Parlament

Zur Entwicklung der Feuerwehr

By 12. April 2018 No Comments

Nach Besuch aller Jahreshauptversammlungen der Freigerichter Feuerwehren und nun auch der gemeinsamen Versammlung habe ich viel über das Engagement und die Leistungen unserer Wehren gelernt. Klar, ohne Feuerwehr geht es nicht, und es dient unser aller Sicherheit, wenn wir den Bestand sichern und die Arbeit unterstützen.

Rund 30.000 Stunden wurden alles in allem im letzten Jahr in Freigericht geleistet, das ist tatsächlich eine ganze Menge. Dabei geht es den Feuerwehren wie vielen anderen Vereinen auch: ein Zuwachs an Mitgliedern ist nicht in Sicht. Der Trend setzt sich fort. Es ist den Feuerwehren heute kaum noch möglich, allen Anforderungen in jedem Ortsteil einzeln gerecht zu werden.

Mein Vorschlag: ein runder Tisch aus Gemeindebrandinspektor, Wehrführern und Gemeindevertreter*innen muss baldigst zusammen kommen und die Entwicklung gemeinsam besprechen. Hier können positive wie auch negative Entwicklungen einmal im geschützten Raum angesprochen werden und eine offene Diskussion über mittel- und langfristige Ziele kann angestoßen werden. Es darf jetzt keinen Schnellschuss in Form eines neu zu bauenden Feuerwehrstützpunktes geben – die Politik muss über den Tellerrand schauen und die Entwicklung nicht nur der nächsten 5 Jahre, sondern weit darüber hinaus ins Auge fassen. Daher habe ich einen solchen Antrag nun eingebracht.