Kurz erklärt

Kurz erklärt: Förderprogramme

By 31. Mai 2018 No Comments

Förderprogramme werden gemeinhin als Möglichkeit angesehen, Vorhaben, die man sonst mangels Geld verschoben hätte, einmal anzugehen.

Ein Beispiel: das Programm „Digitale Dorflinde“ des Landes Hessen. Dort stehen für 2018 und 2019 jeweils eine Mio. Euro für Investitionen zur Einrichtung öffentlicher Hotspots zur Verfügung. Vorgesehen sind Zuschüsse von bis zu 1.000 Euro pro installiertem Hotspot und bis zu 10.000 Euro pro Kommune. Den Ausbau von öffentlichem WLAN hat Freigericht bisher nicht auf der Prioritätenliste, daher kann ein solches Förderprogramm hier Anschub leisten.

Problem dabei: natürlich muss ein*e Mitarbeiter*in im Rathaus sich darum kümmern, Anträge stellen, die Abrechnung muss gemacht werden. Das ist Mehr-Arbeit – aber wie ich finde auch Mehr-Nutzen für unsere Gemeinde.

Beim Förderprogramm „Ländlicher Raum“ des Main-Kinzig-Kreises werden z.B. „Sanierung von Bausubstanz oder Erwerb von leerstehenden Gebäuden und Baugrund“ gefördert, aber auch die „Schaffung von Einrichtungen für die Sicherung und Verbesserung der Grundversorgung im ländlichen Raum“ oder „Gründung und Entwicklung von Kleinstunternehmen (Handwerk + Dienstleistungen), die Defizite in der Grundversorgung aufzeigen“ – um die Ortsteile und Ortskerne für die Menschen attraktiv und lebenswert zu erhalten.

Darum habe ich beantragt, gleich mehrere Förder-Anträge zu stellen, die unsere Gemeinde weiter bringen.