Mit einem Infostand in Horbach startete am 29.9. meine Tour durch die Freigerichter Ortsteile. Immer Samstags werde ich nun in der Folge auch nach Bernbach (6.10.), Altenmittlau (13.10.), Neuses (20.10.) und zuletzt Somborn (27.10.) kommen. Dann haben die Bürger/innen vor Ort die Möglichkeit, über ihr Anliegen zu sprechen oder einfach den Bürgermeisterkandidat einmal kennen zu lernen. Jeweils von 10 bis 12 Uhr wird eine Tasse Kaffee und ein Stückchen Kuchen gereicht und in ungezwungener Atmosphäre diskutiert.

Schon bald hatte sich in Horbach eine ansehnliche Gruppe rund um den grünen Pavillon eingefunden und diskutierte und fragte nach.

Es liegt mir am Herzen, die Ortsteile mit ihren Eigenheiten noch besser kennen zu lernen. In Horbach wurde ich beispielsweise darauf aufmerksam gemacht, dass der Belag des Festplatzes in einem schlechten Zustand ist, der gestiegene Fluglärm durch die gesenkte Anflughöhe des Flughafens wurde kritisiert, auch die Frage der Zukunft des alten Forsthauses wurde öfters gestellt. Dieses Gebäude sollte die Gemeinde wieder zurück bekommen, damit es endlich einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden kann. Ein solches Grundstück mit Gebäude mitten im Ort brachliegen zu lassen, das geht gar nicht, meine ich.

Auch die Frage der Anliegerbeiträge zu Straßensanierungen war ein Thema, das die Grundstücksbesitzer in vielen Gemeinden beschäftigt. Da nicht anzunehmen ist, dass das Land oder der Bund die Kosten für die Unterhaltung der Straßen übernehmen werden, muss hier eine Lösung gefunden werden, die alle Benutzer der Straßen an den Kosten beteiligt. Das wird in den Gemeindegremien derzeit auch diskutiert und wir werden hier eine Lösung finden.

Die Anliegen der Bürger/innen werde ich mir in den nächsten Wochen anhören und in die politische Arbeit einfließen lassen. Weiterhin werde ich daraus Anträge ableiten und ins Parlament einbringen, genau wie als Bürgermeister, der dann aus der Verwaltung Initiativen vorlegt. Falls ich gewählt werde will ich auch in den Ortsteilen Bürgermeister-Sprechstunden einführen. Die Präsenz vor Ort ist durch nichts zu ersetzen.